Kleine Figuren und große Geschichten

 Es sind kleine Figurinen, die Leszek Michalski auf die Podeste gezaubert hat, in alltäglichen Situationen und Gesten. Aber es sind keine Hobbits, die sich in Liegestühlen räkeln, Saxophon spielen, mit dem Regenschirm spazieren gehen. Sie scheinen zu leben wie die Besucher der Ausstellung „A Place to Be“ im art.endart in der Berliner Drontheimer Straße 22. Sie erzählen Anekdoten aus dem Leben. Es sind keine Dramen, die sich da abspielen. Der Künstler erfasst den Alltag mit stillem Humor, und der Betrachter öffnet sich einem heiteren Dialog. Das sind kleine Kunstwerke, die den Besitzer durch seine Tage begleiten können.

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Leszek Michalski wurde 1960 in Warschau geboren, wo er auch heute noch lebt. Er betätigt sich neben seiner bildhauerischen Arbeit auch als Maler und Zeichner. Die kleinen Bronzefiguren der Berliner Ausstellung zitieren mit ihren langen, strichförmigen Extremitäten Alberto Giacometti. Die partiellen Polierungen, die goldfarben aus dem dunklen Metall hervorleuchten, erinnern an die Arbeiten Adam Myjaks.

 Leszek Michalski wurde 2002 mit dem Preis „Twórca Kultury Polskiej“ ausgezeichnet.

 www.leszekmichalski.com

 25.04.2015

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